Lehrplan Royal Academy of Dance
 
 
 
 
 
 

Lehrplan:


Ein Pädagoge

der das Siegel der RaD ( Royal Academy of Dance ) trägt, durchlief eine umfassende Ausbildung, nicht nur im tänzerischen Bereich. Er qualifiziert sich außerdem durch erfolgreich bestandene Examen in den Fächern Anatomie, Musik, Tanzgeschichte und Psychologie, wie außergewöhnlich guten Fertigkeiten im pädagogischen Bereich.


Schüler

die in einer Ballettschule der RAD unterrichtet werden, werden ermutigt ihr bestes in Bezug auf das Verständnis, die Wertschätzung und Darstellung des klassischen Tanzes zu erreichen. Unabhängig ihres Alters oder Leistungsniveaus können sie sich darauf verlassen eine gut strukturierte und relevante Balletterziehung zu erhalten. Sie dürfen Gewiss sein, das sie nach sicheren Lehrprinzipien unterrichtet werden.


Im Studio B.

wird bei entsprechender Motivation die Möglichkeit gegeben sich international anerkannten Prüfungen zu stellen, oder sein Training zu intensivieren um sich sogar Berufsvorbereitend dem Fach Tanz zu stellen.


Die RAD bietet zwei Lehrpläne für klassisches Ballett an:

Der Graded Examination Syllabus ist in zehn Stufen unterteilt:


PrePrimary und Primary

bilden hierbei die Grundlage und ist für Kinder im Alter von 4-7 Jahren gedacht. Durch spielerisch und bildlich verpackte Übungen werden die jungen Elevinnen an die Erlernung unterschiedlicher Musik- und Bewegungsqualitäten herangeführt. Raumnutzung, Feinmotorik und die ersten Vokabeln des Tanzes gehören zu den Inhalten einer Ballettstunde die Freude an Bewegung und Disziplin vermittelt.


Grad 1 bis Grad 8

können vom Schüler schrittweise durchlaufen werden. Natürlich ist es auch möglich später einzusteigen oder im Verlaufe der Ausbildung zum Vocational Graded Lehrplan zu wechseln. Die Grades bestehen aus drei verschiedenen Kategorien.


Das klassische Ballett

bildet das Fundament und den wichtigsten Teil des Lehrplans. Es wird aufgeteilt in Übungen an Stange, aus der Diagonale und in der Mitte um Bewegungen und Koordination der Arme und Beine mit einem sicheren Zentrum zu trainieren, wie auch die Vielfältigkeit der Schrittkombinationen auch mit Drehungen und Sprüngen Grad für Grad zu steigern.


In Free Movement

finden sich Bewegungen und Einflüsse anderer Tanzstile, wie zum Beispiel dem modernen Tanz oder auch griechische Einflüsse wieder. Hier wird vor allem Wert gelegt auf den Bewegungsfluss, Raumnutzung und das erreichen von klaren ästhetischen Linien.


Character

ist die Bühnenform von Folkloretänzen, wobei die original ethnischen Tänze und deren Musik für das Theater adaptiert wurden. Die drei Stile – ungarisch, russisch und polnisch – wurden aufgrund ihrer historischen Bedeutung für die Entwicklung des abendfüllenden klassischen Ballett im neunzehnten Jahrhundert ausgewählt.


Der zweite Lehrplan wird Vocational Graded Dance Syllabus genannt

Dieser führt das Studium des klassischen Balletts weiter und bringt für die weiblichen Kandidaten den Spitzentanz ein. Dieses Konzept wurde als streng fokussiertes und relevantes Training für Schüler konzipiert, die ernsthafte Studien betreiben möchten um evtl. sogar eine berufliche Laufbahn der Darstellung oder im unterrichten von Tanz oder in tanzbezogenen Fächern einzuschlagen. Die Klassen tragen die Namen :

Intermdediate Foundation, Intermediate, Advanced Foundation, Advanced 1, Advanced 2


Die Tanzwerkstatt

ist eine Kooperation des Teo Otto Theater Remscheid und dem Studio B.. Sie bietet begabten und motivierten Tanzschülern die Möglichkeit sich ein Mal im Jahr einem Casting zu stellen, und sich so vor einer fachkompeteten Jury für die junge Tanzkompanie zu qualifizieren. Diese probt dann ein Mal wöchentlich im Saal des Theaters für ein abendfüllendes Stück welches zum Ende der Spielzeit auf der großen Bühne präsentiert wird. Klassisches Ballett bietet hierbei zwar eine gute Grundlage, doch lehnen die Choreographien mehr an die Stile des Jazz und Modern Dance.


HipHop

ist schon seit Beginn der Tanzschule mit in den Stundenplan integriert. Der Unterricht ist in verschiedene Altersgruppen eingeteilt und steht Mädchen wie auch Jungen offen. In einem Warm up wird der Körper auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet. Es werden Kondition und Koordination, wie auch Bewegungsqualitäten und Musikalität gefördert. Im Hauptteil des Unterrichts werden vor allem Choreografien erlernt, die entweder auf die gewählte Musik zugeschnitten sind, sich mit einem bestimmten Thema des HipHop befassen ( NewStyle, Locking, Popping etc.) oder sich auch in ein Tanzmärchen einbauen lassen.